Projekte     Anselm Glück - Preis der Literaturhäuser 2008  
 

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Foto © Paul Jandl
Der österreichische Schriftsteller und Maler Anselm Glück erhält 2008 den Preis der Literaturhäuser.

Anselm Glück (* 28. Januar 1950 in Linz, Oberösterreich) lebt seit 1978 als freiberuflicher Schriftsteller, Maler und Grafiker in Wien. Dort beschäftigt er sich mit experimenteller Literatur, zum Teil mit eigenen Illustrationen, Poetik-Performances und Kunstausstellungen. 1991/92 war er Stadtschreiber in Graz, wo er auch eine Poetikvorlesung an der Universität hielt. 1988 Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg Bachmann Preis. 1996 Literaturpreis des Landes Steiermark. Sein letzter Roman, Die Maske hinter dem Gesicht, ist 2007 bei Jung und Jung erschienen.


Aus der Preisbegründung:

Anselm Glück hat seit gut dreißig Jahren ein umfangreiches literarisches Werk, bestehend aus Prosabüchern, Theaterstücken, Sprechtexten und einem Roman geschaffen, das er stets auch durch originelle eigene Präsentationsweisen vorzustellen wusste. Das selbst entworfene und choreographierte Ein-Mann-Theater des Anselm Glück führt dem Publikum Texte vor, in denen häufig der Versuch unternommen wird, ein unsicheres und bedrängtes Ich zu verstehen und zu erklären.

„Ich, alleine, mit rundum einem Universum drangepickt.“, heißt es in dem zuletzt erschienenen Roman „Die Maske hinter dem Gesicht“; und dieses Universum an gelingenden und fehlschlagenden Denk- und Lebensmöglichkeiten wird mit intelligenter Komik aufgefächert, betrachtet, kommentiert und verworfen.


Der Preis besteht aus einer Lesereise durch alle in literaturhaeuser.net zusammengeschlossenen Literaturhäuser und ist mit insgesamt 8.000,- € dotiert.

Die Mitglieder der Jury:
Thomas Böhm (Literaturhaus Köln), Tomas Friedmann (Literaturhaus Salzburg), Dr. Maria Gazzetti (Literaturhaus Frankfurt), Dr. Florian Höllerer (Literaturhaus Stuttgart), Dr. Rainer Moritz (Literaturhaus Hamburg), Birgit Peter (Literaturhaus Leipzig), Ernest Wichner (Literaturhaus Berlin), Dr. Reinhard G. Wittmann (Literaturhaus München)


Laudationes - als PDFs:

 
           
       
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