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Die Zusammenarbeit der Literaturhäuser hat bereits Tradition,
diverse Ausstellungen, Lesereisen und die Plakataktion "Poesie
in die Stadt" wurden gemeinsam realisiert. Zum Netzwerk zählen
mittlerweile acht Literaturhäuser: Berlin, Hamburg, Frankfurt,
Salzburg, München, Köln Stuttgart und Leipzig. Die Vernetzung der
einzelnen Häuser untereinander
ermöglicht es, gemeinsame Anliegen gezielter zu präsentieren und überregionale Projekte zu verwirklichen.
Organisiert wird das literaturhaeuser.net über die Koordinationsstelle
der Literaturhäuser, die für die Realisation
der gemeinsamen Projekte zuständig ist und die Zusammenarbeit
mit Kooperations- und Werbepartnern fördert.
Literarisches Leben
Schon längst gehören die Literaturhäuser in
den Städten zu den festen Größen des literarischen
Lebens. Sie sind Zentren öffentlicher Ereignisse rund
um das Buch und Ansprechpartner für alle Fragen der Literatur.
In den Literaturhäusern treffen sich bei Veranstaltungen
und im zwanglosen Rahmen Schriftsteller, Verleger, Übersetzer,
Lektoren, Buchhändler, Kulturschaffende, Journalisten
und ein literaturinteressiertes Publikum zum Dialog und Interessensaustausch.
Die Literaturhäuser greifen dabei nicht nur aktuelle
Stimmungen ihrer städtischen Umgebung auf und reflektieren
in ihrem reichhaltigen Programm Strömungen der Zeit,
sondern geben selbst Impulse für das kulturelle und literarische
Leben der Stadt.
Aber auch zufällige Begegnungen haben ihren Platz: Die
angeschlossene Gastronomie prägt das Flair von Salon und Kaffeehaus,
die zum Verweilen einladen und sich zwanglos zur Galerie,
zum Musik- und Sprechtheater oder Kino erweitern lassen.
Darbietung von Literatur
In einer großen Bandbreite, die von der Dichterlesung aus
unveröffentlichten Werken bis zur Präsentation eines
Beststellers, von der kontroversen Diskussion aktueller politischer
und kultureller Themen bis zur Darstellung historischer Epochen
reicht, wird an einer sich beständig erneuernden Darbietung
von Literatur gearbeitet. Mögen sich darunter auch entlegene
Themen und unbekanntere Literaturen befinden, die Veranstaltungen
der Literaturhäuser sind niemals hermetisch, sondern
für jedermann offen, ohne unkritisch zu sein.
Synergien
Die Literaturhäuser spiegeln in ihrer Arbeit einen Diskussionsprozess,
innerhalb dessen die Begegnung unterschiedlichster Denk- und
Arbeitsweisen gefördert und Gelegenheit zum Gedankenaustausch
geboten wird. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in
den Literaturhäusern neben einem interessierten Publikum
auch Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und Politik einfinden,
um sich über Entwicklungen innerhalb der Literatur zu
informieren.
Veranstaltungen mit international renommierten Autoren und
Künstlern können ebenso wie experimentelle Auftritte junger
Autoren attraktive Möglichkeiten für Unternehmen darstellen,
sich mit Kultursponsoringmaßnahmen zu engagieren. Dabei ist
eine Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Kultur angestrebt,
die beides gleichermaßen widerspiegelt: den Wirtschaftsfaktor
der Kultur und den Kulturfaktor der Wirtschaft. |